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Einfacher veganer Marmorkuchen

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Rezeptinfos

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Wenn mich jemand fragt, welches der erste Kuchen war, den ich allein gebacken habe, muss ich gar nicht lange überlegen: Es war Marmorkuchen. Das Familienrezept kannte (bzw. kenne ich immer noch) in uns auswendig und auch bei allen Abschieden meiner Praktika oder Geburtstagen meiner Freunde, habe ich ihn gebacken, denn er war immer schneller weg als man schauen konnte. Wenn ich an Marmorkuchen denke, dann habe ich so viele schöne Bider im Kopf und glaube ihn zu riechen. Zu meiner Schulzeit haben wir ihn fast jedes Wochenende gebacken und da er sich auch noch über mehrere tage super halt, konnten wir auch unter der Woche immer ein paar Stückchen nachmittags bei einem leckeren Cappuccino genießen.

 

Trotz dieser schönen Erinnerungen, war unser Familien-Marmorkuchen für mich über viele Jahre hinweg auf Grund meiner Essstörung, ein absolutes Tabu und von meinem Speiseplan verbannt. Und obwohl ich schon seit recht langer Zit wieder auf dem Weg zur Gesundheit bin und schon einen großen Teil Leben zurückgewonnen habe, gab es seit gefühlten Ewigkeiten keinen Marmorkuchen mehr. Dies liegt aber hauptsächlich daran, dass die Version, die ich kannte nicht vegan war. Und da sowohl meine Familie als auch ich, die gemütlichen Nachmittage mit frisch gebackenem, warmen Marmorkuchen vermissen, fand ich, dass es allerhöchste Zeit für eine vegane Version war.

Natürlich sollte sie genauso schmecken wie die „alte“. Daher war ich lange Zeit sehr unsicher, und überlegte wie genau ich die verwendeten Eier am besten ersetzen könnte. Schlussendlich habe ich diesen Gedanken einfach verbannt und keine Ei-Alternative, wie Apfelmus, Ei-Ersatzpulver, Sojamehl oder ähnliches verwendet. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass gleich der erste Versuch ein voller Erfolg war, Ich freue mich schon jetzt diesen Kuchen für meine Lieben zu backen.

Aber habt keine Angst, ihr könnt ihn schon jetzt bedenkenlos ausprobieren, denn von meinen Testessern, alias, meine liebe Kollegen, hat er schon seinen Segen bekommen.

Beid er Wahl der Backform ist euch natürlich freie Hand gelassen. Ich habe mich dieses Mal für eine gugelhupfform entschieden, aber auch andere Kranzformen (Frankfurter Kranz oder Rodon) oder eine einfache Kastenform Funktionieren super. Falls ihr hier noch auf der Suche nach der perfekten Form, von der sich der Kuchen auch problemlos lösen lässt, dann kann ich euch meinen Lieblingsonline Shop für Küchenutensilien ans Herz legen: cookinglife.de. Hier findet ihr alles, was das Bäcker-oder Foodblogger Herz höher schlagen lässt. Egal ob ihr nach Geräten, Besteck, Backformen, Geschirr oder anderen Utensilien sucht, hier werdet ihr ganz sicher fündig.

Ich bn schon ganz gespannt auf euer Feedback zu meinem Kindheits-Kuchentraum 🙂

Zutaten (1 kleine Gugelhupfform):

  • 190g Mehl (ich habe Dinkelmehl Typ 603 verwendet)
  • 70 Rohrohrzucker
  • 70ml Öl (z.B. Raspöl)
  • 150ml Mandelmilch (Soja- oder Hafermilch funktioniert natürlich genauso gut)
  • 10g Kakaopulver
  • 1/2 Pck. Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • optional: etwas Puderzucker zum Bestäuben

Schritt-für-Schritt Anleitung:

  1. Heizt den Backofen auf 180°C vor und fettet eine kleine Gugelhupfform mit etwas Margarine oder Kokosöl ein.
  2. Gebt alle trockenen Zutaten, bis auf das Kakaopulver, in eine Rührschüssel. In einem separaten Gefäß vermischt ihr die Mandelmilch und das Öl. Rührt diese Mischung gut durch, bis sich alles gut verbunden hat.
  3. Diese Milch-Öl Mischung gebt ihr nun in die Schüssel zu den trockenen Zutaten und mixt alles gut mit einem Handrührgerät, bis ein schöner ebenmäßiger Teig entstanden ist.
  4. 1/2 dieses Teiges gebt ihr nun in die Gugelhupf Form. Streicht den Teig schön glättend verteilt ihn gleichmäßig.
  5. Zu der anderen Hälfte in der Schüssel gebt ihr nun das Kakaopulver. Rührt dies gut ein und verteilt danach diese dunkle Teighälfte auf der hellen.
  6. Nun nehmt ihr eine Gabel zur Hand und geht mit einer spiralförmigen Kreisbewegung von oben nach untern durch den Teig. So kreiert ihr das typische Marmormuster.

7.  Backt den Kuchen für ca. 35 Minuten im Ofen. Macht hier an Schluss die Stäbchenprobe, um zu sehen ob er durchgebacken ist.

8.   Lasst den Kuchen ein paar Minuten abkühlen bevor ihr ihn stürzt. Vor dem Servieren noch mit etwas Puderzucker bestreuen und fertig zum Verzehr 🙂

Notiz: Wenn ihr einen großen Gugelhupf backen möchtet und die doppelte Menge des Teiges verwendet, dann erhöht sich die Backzeit auf ca. 55-60 Minuten.

Apples and Pears

Ich bin Lisa, und bis vor kurzer Zeit hätte ich niemals gedacht, dass ich mal unter die Blogger gehen würde.  Aber hey, sag niemals nie, richtig? Hier bin ich nun also :) Um euch einen kleinen Einblick zu geben, wieso ich überhaupt diesen Foodblog erstellt habe und was euch hier erwartet, möchte ich mich euch gerne kurz vorstellen: Ich heiße Lisa, bin 22 Jahre jung und studiere Textile Engineering & Management.

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